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Ein Golden sieht nicht nur hübsch und sehr lieb aus, Er sind es
auch noch. Vorausgesetzt, man hat auch Spaß und Zeit einen Golden
zu erziehen. Der Golden wurde für die Jagd gezüchtet, an erster
Stelle steht für ihn das Apportieren.
Das er auch sehr gerne macht. Ein Golden ist kein Prestige
Objekt. Er ist kein Ausstellungsstück, den man mit stolz
geschwellter Brust nur herum zeigt. Er fühlt sich zwar
kurzweilig auf der Couch wohl, zeigt sein gutes Benehmen dem
Besuch, aber er möchte doch beschäftigt werden.
Mit Dummy Arbeit? Walken? Joggen? Fahrrad Fahren? Agility?
Oder doch im jagdlichen Bereich?
Dies tut nicht nur dem Golden gut, sondern seiner Familie
auch. Der Züchter kann da gerne weiterhelfen. Ein Golden kann
sich ohne Ende freuen, wenn ein Familienmitglied heimkommt; oder
Besuch ansteht. Die Freude auf überraschenden Besuch ist noch
viel größer. Da kann ein Golden so richtig „abheben“. Da fliegen
die Fetzen, bzw. das Fell. Die gleiche Freude hat er auch wenn er
einen Bach oder eine schlammige Pfütze entdeckt.
Da kann er hinterher nicht mehr so goldig aussehen. Denn eine
schlammige Pfütze wird erst mit der ganzen Körperlange
abgemessen. Der Bach wird erst mal auf den schlammigen
Untergrund untersucht. Dies ist nur ein kleiner Einblick in ein
Golden Retriever Leben.
Hier sind nun ein paar Auszüge aus dem unseren Erlebten.
Erfahrungen die wir gesammelt haben von 3 Golden Retriever
Mädels:
Schuhe, Spielsachen und Kleidungstücke die einfach „nur“ auf dem
Boden liegen gehören immer dem Hund, oder? Sie werden an den
unmöglichsten Orten „abgelegt“. Meistens findet man sie im
Garten unter einem Berg Dreck. Auch läuft es sich viel leichter
unter einem
Wäscheständer hin durch. Von der noch nassen Wäsche mal
abgesehen. Eine Wäschespinne ist einfach ideal für einen Golden.
Es gibt einfach zu viele Belohnungen die Wäsche von dieser
Wäschespinne zu holen. Socken, Unterwäsche, etc.....
Man möchte doch im Urlaub eine Stadt erkunden und vergisst dabei
die Martinshörner des Krankenwagens. Wenn es geht auch noch an
einem Busbahnhof auf dem gerade 8 Busse stehen. Na ja das
Wolfsgeheul, das auch ein Golden heraus bringt ist nicht von
schlechten Eltern. Eines haben wir gelernt : Belgisch und
Polnisch zu erlernen ist nie das verkehrte. Damit man den
verdutzten Touristen eine Erklärung in ihrer Landessprache
abgeben kann.
Ein Golden liebt Zeitungen. Besonders in winzig kleinen
Schnipseln.
Auch ein Teppich kann man aufbuddeln. Hat irgendwie nicht in den
Hundehaushalt gepasst. Dann verlegt man einen neuen Bodenbelag
an Weihnachten .
Der Besuch eines Reisebüros kann auch so aufregend sein. Dass es
passieren kann, der Golden „verliert“ seinen ganzen Mageninhalt
vor den Füßen der Belegschaft.
Auch ein Besuch in einem Wildpark ist doch sehr aufregend. Vor
dem Besuch einmal duschen gehen, da die Schafe auf der Weide
doch so gut riechende Ausscheidungen hinter lassen haben. Das
ein Golden doch in diesem Haufen baden gehen musste.
Glücklich im Wildpark angekommen, wird der Luchs der sich
langsam an den Golden heran geschlichen hat mit einem lauten
Geschrei „begrüßt“. So dass die gesamten Tierpfleger zusammen
kamen und nach dem Befinden des Hundes gefragt haben.
Der Garten wurde auch schon Retriever gerecht umgestaltet. Ein
guter Tipp : Niemals im Dunkeln durch den Garten laufen. Diese
Buddel-Löcher können Riesenausmaße annehmen. Wir Menschen
brauchen einen Spaten um Tomaten einzupflanzen. Der Golden
schaut unserem Anstrengen zu, dreht sich um, und schafft das in
der Hälfte der Zeit. Auch passt vom Volumen her ein mittlerer
Baum hinein. Blumen liebt besonders der Golden-Welpe. Wenn man
ihn walten lässt, hat man schöne, grüne Stummel. Auch vor Rosen
macht mancher nicht halt. Sie trotzen den Dornen. Am Besten
macht man einen Zaun um die vielleicht blühende Pracht.
Aber :
Man kann und will nicht auf sie verzichten. Es gibt nichts
Schöneres einen Golden zu besitzen. Auch wenn solche kleine
Geschichtchen passieren, hinterher kann man nur darüber lachen.
Denn diese Gebrauchsgegenstände sind ersetz bar!
Die Erinnerungen
an das glückliche 4 beinige Familienmitglied sind es nicht. |